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Wildschwein auf Abwegen

Ein Wildschwein kommt seit einigen Wochen jeden Mittag in den Weiler Exen zwischen Trendelburg und Friedrichsfeld, um in großer Einigkeit mitten in einer Kuhherde den Nachmittag und frühen Abend zu verbringen. Grasen die Kühe, buddelt das Wildschwein nach Leckereien, liegen die Kühe im Gras, liegt auch das Wildschwein eben dort, ziehen die Kühe von einem Teil der Wiese in einen anderen so zieht auch das Wildschwein mit. Alles direkt gegenüber unserer Wohnung, die in eben jenem Weiler Exen liegt. Als Fotograf und Naturliebhaber konnte ich es mir nicht nehmen lassen, mit Kamera, Stativ und langer Brennweite an die Wiese zu ziehen, um einige dieser Szenen tiefer Verbundenheit tierischer Gemeinschaft festzuhalten. So hoffen Sonja und ich, dass das Wildschwein noch lange zu unseren täglichen Begegnungen gehört!


Doch Vorsicht: laut Auskunft des Landwirtes der Viehherde ist unbedingt großzügig Abstand von dem Wildschwein zu halten. Ein Angriff auf Menschen ist nicht ausgeschlossen!

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Rückschauzeit politisch: #RettetdieBienen

Samstag Nachmittag in der Spätsommersonne im Garten bei einem duftenden Kaffee. In der im Frühjahr ausgesäten Sommerblumenwiese tummeln sich die Insekten, Bienen und Hummeln. Was für ein wunderbares Treiben. Ich hole die Kamera, wähle ein Makro-Objektiv und eine Frame-Rate von 120fps: bei der Betrachtung der Aufnahmen am Laptop bin ich vollständig beeindruckt von den Details dieser unfassbar schönen Tiere und der Art, wie sie ihrer Bestimmung nachgehen. War da nicht was? Insektensterben, Bienensterben, Monokultur, Insektizide? Die Webseiten von Greenpease und dem Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) liefern erschütternde Fakten, die weit über das erwartete Maß hinausgehen. So starte ich mein Video-Schnittprogramm und vereine einige Fakten mit dem gewonnenen Filmmaterial um einen weiteren Fingerzeig auf die Unvereinbarkeit unserer aktuellen Lebensweise mit den Bedürnissen der Natur zu hinterlassen.

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Blog Portraitfotografie

Augen auf beim Foto-Shooting

Speicherkarten vergessen, Akkus leer, Bilder gelöscht? Jeder Fotograf kann eine oder mehrerer dieser oder anderer Geschichten erzählen. Trotz reichlich Routine und dem Wissen um so viele Dos und Don’ts passieren diese Missgeschicke. Gut, wenn es nicht beim Kunden ist.

Nun habe auch ich, ganz frisch eine dieser Geschichten zu erzählen. Eine nahegelegene Obstplantage sollte Background für ein Selbstportrait-Shooting in der Abendsonne sein. Mit aufgebautem Equipment entstanden verschiedene Arrangements: lachend, ernst, souverän mit und ohne Kamera in der Hand. Kurzer Check auf dem Display der Canon und ab nach Hause zur Ausarbeitung für eine Blog-Artikel, der eigentlich inhaltlich ganz anders ausgerichtet sein sollte. Bei der Bearbeitung des ersten Bildes dann die große Überraschung: das schwarze Fotografen-Shirt trägt heute seine Nähte aussen! Gut, wenn man Humor verträgt! Nachdem ich mir die Tränen des Lachens aus dem Gesicht gewischt hatte war klar, dass genau dieser Beitrag aus den Bildern entstehen wird. Wäre doch zu schade um die ansprechende Aufnahme. Augen auf beim Foto-Shooting 🙂

Rückschauzeit Portrait Karsten Leineke
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Blog Referenz

Makro-Fotografie mit großem Auftritt

Als individueller und frei schaffender Fotograf liegt meiner Stärke im direkten Kundenkontakt und in der Berücksichtigung der besonderen Wünsche meiner Kunden.

Makro Grashalm schmal

Die Gestaltung eines Wohnraums durch die Unterstützung einer passenden Fotografie war in diesem Fall das Anliegen meines Kunden. So haben wir gemeinsam in einem Vor-Ort-Termin die gestalterischen Anliegen mit den Möglichkeiten des fotografischen Portfolios von Rückschauzeit in Verbindung gebracht. Motiv, Bildformat und Bildausschnitt wurden im Detail abgestimmt ebenso wie das sogenannte Color Grading. Meine Kunden erhalten somit höchst individuelle und auf das Interieur angepasste Fogotgrafien. Sprechen Sie mich gerne an!

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Bildbearbeitung Blog

Mal wieder raus

Abendluft schnuppern, mal wieder raus, Natur genießen und die Kamera in den Himmel halten. Tut gut nach all den technischen Themen, Beiträgen und Auftragsarbeiten. Um die Eindrücke des Abends zu verdichten geht die Aufnahmen kurz durch Darktable: aufbereiten der Kontraste mit dem Modul „filmisch“, blau und orange mit dem Modul „Farbbereiche“ anheben und im Anschluss noch die Dunstentfernung aktivieren. Für alle, die noch keine Blick auf Darktable als kostenlose Alternative zu Lightroom geworfen haben, sei das hier empfohlen.

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Rückschauzeit politisch: #DerPVDeckelMussWeg

Rückschauzeit gibt sich ganz politisch und beteiligt sich an der Aktion „Der PV-Deckel muss weg“.
Nächstes Jahr wird die installierte Photovoltaik-Leistung in Deutschland die 52GW-Grenze erreichen. Ab diesem Zeitpunkt gilt die im Rahmen des EEGs beschlossene Abschaffung der Förderung von Analgen bis 750kW Leistung. Nur für Freiflächen-Analagen wird es dann noch eine Einspeisevergütung geben.


Gerne schließe ich mich der Social-Media Protestaktion ( #DerPVDeckelMussWeg ) des Berliner Energieforschers Volker Quaschning an, um öffentlichkeitswirksam zu bekunden, dass das Erreichen von Klimazielen und einer Klimaverbesserung insgesamt auf Basis dieser Gesetzeslage nicht ausreichend schnell erreicht werden kann.

Der PV Deckel muss weg

Zu finden auch im Blog des führenden Herstellers für Photovoltaik-Wechselrichter „SMA Solar Technology AG

Sie selber engagieren sich für ein wichtiges gesellschaftliches oder politisches Thema und benötigen ansprechende Fotografien? Sprechen Sie mich gerne an! Meine Kontaktinformationen finden Sie hier.

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Blog Fotokurs Praxisbericht

Praxisbericht Canon EF-S 55-250mm f/4-5.6 IS STM

Für rund 200 Euro ist das Tele-Zoomobjektiv Canon EF-S 55-250mm f/4-5.6 IS STM zu haben. Auf dem Gebrauchtmarkt auch gerne unter 100 Euro. Natürlich kann dieses preiswerte Objektiv es nicht in allen Bereichen mit deutlich teureren und hochwertigeren Objektiven aufnehmen. Aus aktuellem Anlass schauen wir uns die Linse am Fallbeispiel der Mondfotografie mit der Crop-Kamera Canon EOS 80D an und werden erleben, dass die Einschränkungen im Vergleich zu einem Premium Tele-Zoomobjektiv Canon EF 70-200mm f/2.8L IS II USM, welches bei einem Anschaffungspreis von etwa 2000 Euro liegt, gar nicht so groß sind.

Der Einsatzfall Mondfotografie erfordert die Ausnutzung der maximalen Brennweite von 250mm. Bei welcher Blende aber hat das EF-S Objektiv seinen Sweet-Spot, seinen Arbeitspunkt, mit der höchsten Abbildungsleistung? Im ersten Schritt liefern hier die folgenden Probeaufnahmen mit steigenden Blendenwerten und entsprechend kleiner werdender Blendenöffnung hilfreiche Erkenntnisse.

Die Fotos zeigen, dass bei Blendenwerten von F5.6 bis F8.0 sehr gute Ergebnisse erzielt werden. Bei höheren Blendenwerten ergeben sich deutliche Abstriche in der Abbildungsqualität. Da im Falle der Mondfotografie das Thema Schärfentiefe eine klar untergeordnete Rolle spielt und eine Offenblende den schlechten Lichtverhältnissen zu Gute kommt, passen hier die Anforderungen bestens zu den physikalischen Gegebenheiten.

Wie groß ist nun aber der Leistungsunterschied des Canon EF-S 55-250mm f/4-5.6 IS STM gegenüber des Canon EF 70-200mm f/2.8L IS II USM bei Blende F5.6? Auf dem Portal „The Digital Picture“ liefert das „Lens Comparison Tool“ aufschlussreiche Testaufnahmen.

An der Crop-Kamera Canon EOS 60D (die Canon EOS 80D steht in dem Tool nicht zur Auswahl) sind kaum wahrnehmbare Unterschiede zu verzeichnen. Spielen also, wie in diesem Anwendungsfall der Mondfotografie, Randverzeichnung und Vignettierung eine untergeordnete Rolle, schlägt sich die günstige Linse absolut passabel.

Bietet der erweiterte Blendenbereich bis Offenblende F2.8 beim Canon EF 70-200mm f/2.8L IS II USM zusätzliches Potential? Zunächst erstmal nicht. Bei der Fotografie des Vollmondes kommt man bei ISO100 und einer Blende F5.6 auf eine Verschlusszeit von etwas 1/80 Sekunde. Kürze Verschlusszeiten durch Blende 2.8 spielen hier keine Rolle, da bei der Verschlusszeit von 1/80 Sekunde nicht mit Bewegungsunschärfe zu rechnen ist. Immer vorausgesetzt, dass Kamera und Objektiv auf einem stabilen Stativ montiert sind. Das Canon EF-S 55-250mm f/4-5.6 IS STM ist also uneingeschränkt einsetzbar, zumal die 50mm mehr an Brennweite in dem ohnehin schon grenzwertigen Brennweitenbereich von rund 200mm ein echtes Plus sind. Brennweiten von 300mm bis 400mm an der Crop-Kamera wären für die Mondfotografie optimal, stellen aber nochmal ganz andere Anforderungen an das Portemonnaie. Mit 250mm Brennweite wird die Aufnahme später auf Full-HD (1920×1280 Pixel) geschnitten und kann eine noch ausreichend große Darstellung des Erdtrabanten zeigen.

Zurück zur Blende F2.8 versus F5.6. Die Fotografie des „Blutmondes“ vom 21.01.2019 wirft hier ein neues Licht auf das günstige Canon Objektiv. Die schlechten Lichtverhältnisse in der Phase der Vollabdeckung des Mondes durch die Erde fordern in Zusammenhang mit dem EF-S 55-250mm f/4-5.6 IS STM einen ISO-Wert von 800 bei 3 Sekunden Belichtungszeit und dem genannten minimalen Blendenwert von F5.6. Bei 3 Sekunden Belichtungszeit muss die Aufnahmesituation jetzt mit einer gewissen Bewegungsunschärfe leben. Abzuwägen bleibt hier der Schritt auf ISO1600 oder ISO3200, welchen die Canon EOS 80D aber mit entsprechend höherem Rauschanteil quittieren wird. Hier spielt das Canon EF 70-200mm f/2.8L IS II USM klar seine Stärken mit Offenblende F2.8 aus und beschenkt den Fotografen mit deutlich kürzeren Belichtungszeiten ohne den Einfluss von Bewegungsunschärfe auf das Ergebnis.

Fazit

Gute Wetterverhältnisse vorausgesetzt hat man mit dem günstigen EF-S Objektiv alle rund 29 Tage die Möglichkeit, hervorragende Bilder vom Vollmond anzufertigen, um die Wände auch von ambitionierten Hobbyfotografen zu schmücken. Die lichtarmen Verhältnisse einer Mondfinsternis oder auch des Blutmondes fordern klar leistungsfähigere und damit auch teurere Objektive. Die gute Nachricht: bis zur nächsten totalen Mondfinsternis im Jahr 2029 bleibt ausreichend Zeit zum Sparen.

Eintritt des Mondes in den Erdschatten. Aufnahme mit guter Qualität:

Eintritt des Mondes in den Erdschatten. Aufnahme mit deutlichen technischen Mängeln:

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… auf dem Rücken der Pferde

So endet ein altes Sprichwort der Pferdeliebhaber. Hier ist es mehr das Licht auf dem Rücken der Pferde, welches mich als Fotografen sehr angesprochen hat und dieses ausdrucksstarke Arrangement wunderschön unterstreicht.

Pferd mit Fohlen auf einer Weide
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Gegenlicht am Kelzer Teich

Die heissen Sommertage sind vorüber und die Fotografen werden schon am späten Nachmittag mit tiefstehender Sonne und faszinierenden Lichtspielen beschenkt. Hier eine Gegenlichtaufnahme am Kelzer Teich mit Schilf und Gras im Vordergrund.

Schilf und Gras am Kelzer Teich